Energieeffiziente und kostengünstige
Dämmtechnik - Neues Unternehmen
in Velen-Ramsdorf

In Velen-Ramsdorf hat sich ein neues Unternehmen an der Holthausener Straße niedergelassen. Die neugegründete Firma EDAH-tec GmbH ist als Ergänzung zur örtlichen Baubranche im Bereich Gebäude-Dämmtechnik tätig. EDAH-tec präsentiert sich als junges dynamisches und innovatives Unternehmen für Einblasdämmtechnik, darüber hinaus bietet es Anhängerarbeitsbühnenverleih an.
Wirtschaftsförderin Anke Husmann und ein Vertreter des GiG-Marketing-Arbeitskreises "Wirtschaft und Arbeit" begrüßten den neuen Betrieb und dessen Geschäftsführerin Anke Hayk am Standort in Ramsdorf. Dabei überreichten sie ihr den in der Velener Geschäftswelt bereits bekannten "Schlüssel zum Erfolg".
Gegründet wurde die EDAH- tec GmbH Ende Juli 2013. Die Überlegung zur Gründung der EDAH-tec stand schon seit 2011 im Raum, erhielt aber erst durch die Messe "Bauen und Wohnen in Velen und Ramsdorf", die die Stadt Velen unter Federführung der Wirtschaftsförderung im März 2013 in der Thesingbachhalle durchführte, den letzten erforderlichen Impuls. Geschäftsführerin Anke Hayk, deren Ehemann Michael Hayk bereits 2011 mit dem Dachdeckerunternehmen Hayk & Keppelhoff GmbH von Stadtlohn nach Velen-Ramsdorf umgesiedelt ist, nannte die verstärkte Nachfrage von Endkunden sowie auch im zunehmende Maße von Architekten, Schreinereien und Generalunternehmern als Auslöser für ihre Selbständigkeit. Grund für die Ansiedlung von Hayk & Keppelhoff in Velen-Ramsdorf war der vielversprechende Markt in dieser Region. Das Unternehmen konnte nach der Umsiedlung eine Steigerung der Auftragslage um 30% verzeichnen. Diese positive Entwicklung sowie die Gespräche auf der Messe zeigten Frau Hayk, dass Velen und Ramsdorf genau die richtige Wahl für eine Realisierung des Vorhabens sind.

Einblasdämmung ist eine bereits viele Jahre bewährte Technik, um Dämmmaterial als nachträgliche Dämmung in Wohnhäusern mit zweischaligem Mauerwerk oder auch im Dachbereich einzubringen. Anke Hayk beschreibt die Erforderlichkeit von Gebäudedämmung: „Viele Eigentümer wohnen in gekauften Häusern oder Häusern aus zweiter Generation, die das letzte Mal vor Jahrzehnten anständig isoliert wurden, oder noch gar keine Isolierung haben. Nun ist der Standard in Sachen Wärmedämmung aber innerhalb der letzen Jahre  stetig angestiegen. Vielen Hausbesitzern wird bewusst, dass sie die Dämmung ihres Hauses nachträglich optimieren möchten, schon allein, um den Energieverbrauch zu senken."

Durch eine fachgerechte Dämmung  können Heizkosten eingespart werden, zudem wird gleichzeitig die Umwelt geschont. Darüber hinaus bietet eine gute Dämmung im Sommer einen hervorragenden Hitzeschutz. Auch der damit verbundene Schallschutz ist ein wichtiger Faktor. Eine optimale Möglichkeit, sein Haus einer nachträglichen Dämmmaßnahme zu unterziehen, ist die Einblasdämmung. Der besondere Vorteil der Einblasdämmung ist das kostensparende und gebäudeschonende Verfahren. Die Wände müssen nicht komplett geöffnet werden, um eine fugenfreie, passgenaue Dämmung zu erzielen. Bei dieser Variante ist es möglich, die Dämmstoffe im zweischaligen Mauerwerk einzublasen und eine ideale Dämmung zu erwirken. Dabei gibt es verschiedene Materialien, die verbaut werden.

Bei der Einblasdämmung wird folgendermaßen vorgegangen:  Es  werden Löcher mit einem Durchmesser von etwa 2,6 cm  in die Außenfassade gebohrt. Eine Einblasmaschine bläst loses Dämmmaterial ein und verfüllt die Wände mit einer dämmenden Masse (Mineralwolle oder EPS-Granulat). Aus bauphysikalischen Gründen ist es allerdings nicht möglich, zweischalige Mauerwerke mit weniger als 3 cm Hohlschicht zu verfüllen. Das Verfahren greift nur gering in die Gebäudehülle ein, da lediglich kleine Löcher gebohrt werden, die leicht wieder verschlossen oder verspachtelt werden können.
Im Dachbereich können nachträglich oder bei einer Sanierung die Räume zwischen den Sparrenbereichen mit einer Zellulose ausgeblasen werden. Dabei wird zwischen der Innenwand und der Unterspannbahn gearbeitet. Sind diese Vorraussetzungen nicht gegeben, gibt es weitere Herstellerlösungen, die dann eventuell in Frage kommen. Diese Leistung wird immer in Zusammenarbeit mit einem Dachdecker fachgerecht begutachtet und angeboten. Bei allen Einblasverfahren ist es wichtig, diese mit einem Fachbetrieb vorzunehmen und bei einer Vorortbegehung abklären zu lassen, ob die Voraussetzungen für eine optimale Einblaswärmedämmung gegeben sind.

Mit dieser Technik ist der Aufwand und Kostenfaktor für Haus- und Dachdämmung recht niedrig. Zudem sind die Kosten dieser Maßnahme durch die Heizkostenersparnis nach wenigen Jahren bereits eingespart.

Wirschaftsförderin Anke Husmann freut sich über den offensichtlichen Nutzen, den die neu etablierte Baumesse in Velen mit sich gebracht hat und dass der neue Standort für beide Unternehmen zum Erfolgsfaktor geworden ist. "Der Wirtschaftsstandort Velen birgt eine Menge Potenziale, die Unternehmen sich unbedingt erschließen sollten", so Frau Husmanns Fazit.


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