"InHand" feierte das 25-jährige Jubiläum mit vielen Gästen

Als im Jahre 1990 die Zweigwerkstatt "InHand" der Werkstätten Haus Hall in Velen ihre Tore öffnete, ahnte wahrscheinlich noch keiner, welch große und vielfache Erfolge diese Einrichtung bis heute verbuchen kann. Auf nunmehr 25 Jahre - oder wie Pastor Döcker meinte, die "Silberhochzeit" - können die Verantwortlichen der Stiftung Haus Hall nun mit Stolz zurückblicken. "InHand" ist eine Arbeits- und Rehabilitationsstätte für Menschen mit psychischer Erkrankung oder Einschränkung; die Werkstatt in Velen verfügt derzeitig über 60 Plätze.

Am Donnerstag, 24.09.2015, wurde das Jubiläum mit vielen geladenen Gästen und den "InHand"-Beschäftigten ausgiebig gefeiert. Der Festgottesdienst war liebevoll vorbereitet durch die Beschäftigten der Werkstatt, die sich ganz hervorragend in die Gestaltung der Messe einbrachten. Unterstützen, die Hand reichen und integrieren - dies waren die Themen, die Pastor Döcker in den Vordergrund stellte.

Jürgen Dreyer, Leiter der Werkstätten Haus Hall, führte mit einigen persönlichen Worten in den Festgottesdienst ein. Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr überbrachte anschließend Grüße von Rat und Verwaltung und betonte die Bereicherung Velens durch die Beschäftigten in der Werkstatt. Als Festredner schlossen sich an Ernst Grimmelt von der Velener Textil GmbH als Vertreter der Wirtschaft sowie Dr. Thomas Bröcheler, Direktor der Stiftung Haus Hall.

Nach dem offiziellen Teil nahmen die zahlreichen Gäste das Angebot wahr, die einzelnen Werkstattbereiche zu besichtigen. Erstaunlich ist die große Vielfalt an Tätigkeiten, die in den Räumlichkeiten von "InHand" angeboten wird. Ob Holz- oder Metallverarbeitung, Recyclingarbeitsschritte bei verschiedenen Produkten, Produktion von Marmeladen und Säften, Zuarbeit für ortsansässige Unternehmen - das Spektrum ist enorm! Beeindruckend ist die Vielzahl der Erfolge bei den Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, die durch das engagierte Team erreicht wird. 

Nach einem dreimonatigen Eingangsverfahren schließt sich für die Beschäftigten der Berufsbildungsbereich an. In diesen ein bis zwei Jahren werden die individuellen Förderschwerpunkte jeweils genau abgestimmt, so dass einerseits Talente und Neigungen in den Fokus genommen werden, andererseits aber auch die Stabilisierung und Qualifizierung des Teilnehmers gelingt.

In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit wird den Menschen vielfach ermöglicht, wieder in den Arbeitsmarkt zu wechseln.






Letzte Meldungen





Im Gespräch

  • Gratulation durch Bürgermeisterin Dagmar Jeske
    NAGEL-Küchen erneut ausgezeichnet
    Grund zum Feiern hatte Jutta Nagel und ihr Team von NAGEL-Küchen in Velen ...…

© 2011 | Stadt Velen | Ramsdorfer Str. 19 | 46342 Velen | Telefon: +49 02863/926-0 | Telefax: +49 02863/926-299
Webdesign: WWW.RIPPELMARKEN-INTERNET.COM
Empfehlung der Stadt Velen